Damit die Weihnachtszeit mit Hund und Katze zum Fest wird

Damit die Weihnachtszeit mit Hund und Katze zum Fest wird

Die Wochen vor Weihnachten sind besonders. Hier wird dekoriert und genossen. Da Sie für Hund und Katze auch nur das Beste wollen, informieren wir Sie über Gefahren im Advent.

1.    Gefahren für Hunde

  • Schokolade: Unsere lieben Begleiter sind ja mehr oder weniger gefräßig oder neugierig. So kann es passieren, dass Schoko-Nikolaus, Dominosteine oder Pralinen gemopst werden. Doch Achtung: Das in der Schokolade enthaltene Theobromin kann von Hunden nicht abgebaut werden und führt zu Hecheln, Unruhe, Herz-Kreislauf-Symptomen sowie Erbrechen oder Durchfall. Je dunkler die Schokolade, desto höher der Theobromin-Gehalt. So kann eine größere Menge an dunkler Schokolade für kleine Hunde lebensbedrohlich werden. Auch Süßigkeiten, die mit Xylit (Birkenzucker) gesüßt sind, können für Hunde lebensbedrohlich sein. Maßnahme: Sofort zum Tierarzt.
  • Rosinen und Nüsse: Auch Rosinen oder Trauben und verschiedene Arten von Nüssen können für Hunde lebensgefährlich werden. Symptome sind apathisches Verhalten, Erbrechen, Durchfall etc. Maßnahme: Sofort zum Tierarzt.
  • Christbaumkugeln oder kleines Spielzeug: Wir möchten es uns nicht vorstellen, aber besondere Gefahr geht natürlich von verschluckten Christbaumkugeln oder kleinen Spielzeugteilen aus. Maßnahme: Das Hausmittel „Sauerkraut“ hat hier seine Berechtigung, da es die Fremdkörper im Magen eine Zeit lang einschließt. Trotzdem: Sofort zum Tierarzt.
  • Vorsicht Verpackung: Auch Füllmaterial wie Polsterchips aus Schaumstoff können für Hunde im Magen bedrohlich werden. Ebenfalls: Sofort zum Tierarzt!

2.    Gefahren für Katzen

  • Pflanzen wie Weihnachtsstern, Stechpalme, Mistelzweige und Christrosen: Diese wunderschönen Weihnachtsbegleiter können für Katzen zur Bedrohung werden. Katzen haben ja, eher als Hunde, die Gewohnheit, alles anzuknabbern. Und diese Pflanzen sind giftig für Katzen. Maßnahme: Sofort zum Tierarzt.
  • Duftöle: Man denkt ja immer: „Da kommen die eh nicht dran …“ Aber wenn es doch passiert, sind diese Öle tatsächlich giftig für den kleinen Katzenorganismus! Lieber gleich weglassen.
  • Kerzen und Lametta am Weihnachtsbaum: Wenn Ihre Katze gerne im Weihnachtsbaum klettert, haben Sie sicher schon auf elektrische Kerzen umgestellt. Aber auch Lametta ist ja wie zum Spielen für Katzen gemacht, doch der Anteil an Blei kann ebenfalls zu Vergiftungen führen.

3.    Was tun, wenn etwas passiert ist?

  • Grundsätzlich gilt: Sofort zum Tierarzt. Im Vorfeld sollten Sie sich schon die Nummer einer Tierklinik oder des Tierärztlichen Notdienstes in Ihrer Gegend aufschreiben. Gerade an Sonntagen und den Feiertagen sind die Wege zu den diensthabenden Stellen oft länger, also darf keine Zeit verloren gehen.
  • Kohletabletten sind eine kleine Hilfe, damit z. B. Schokolade oder Nüsse nicht sofort in den Darmtrakt aufgenommen werden, aber kein Ersatz für einen schnellen Arztbesuch.
  • Bei jeglichem Verdacht gilt: Schnell zum Tierarzt und unbedingt „Beweisstücke“ oder Reste des Verschluckten mitnehmen.

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Wir hoffen, Sie können die Weihnachtszeit genießen und wünschen eine ruhige und kuschlige Zeit für alle Zwei- und Vierbeiner.