Seit 15 Jahren sind wir bio & artgerecht – mit gutem Gewissen

Seit 15 Jahren sind wir bio & artgerecht – mit gutem Gewissen

Herrmann’s Manufaktur feiert 15. Jubiläum. Von Anfang an bestimmten die Grundsätze bio, artgerecht, fair und regional unser Unternehmen. Und noch viel mehr. Wir erläutern, was uns wichtig ist, und warum.

Wir wollten von Anfang an das Richtige tun

Unsere allerersten „Kunden“ waren Hunde aus dem Tierschutz in schlechtem Zustand. Um diesen Notfellchen zu helfen, haben wir uns viel Wissen angeeignet und das Futter selbst gekocht. Dafür kam nur Bio-Fleisch in Frage, da es nicht mit Antibiotika und ähnlichem belastet ist und andere Nährstoffe enthält. Das tat den Hunden gut und die Nachfrage bei Freunden und Nachbarn wuchs. So kamen wir 2006 dazu, Futter anfangs per Hand abzufüllen und zu verkaufen.

Unseren Grundsätzen von damals sind wir bis heute treu geblieben:

KEINE respektlose Massentierhaltung

Anfang der 2000er-Jahre war „bio“ noch weniger verbreitet. Man fragte sich: Wenn das Discounter-Schnitzel aus Massentierhaltung doch für den Menschen geeignet ist, warum sollte man beim Tierfutter höhere Ansprüche haben?

So wurden wir damals von manchen belächelt, doch wir hatten höhere Ansprüche und sind gegen Massentierhaltung OHNE WENN UND ABER. Denn wir sind überzeugt und Studien beweisen es, dass Bio-Fleisch aufgrund der natürlichen Aufzucht und Fütterung, ohne medizinische Eingriffe gerade von Allergikern und sensiblen Hunden besser vertragen wird.

FÜR eine nachhaltige Fleischverwertung

Nur ca. 50 Prozent eines Tieres werden für den menschlichen Verzehr verwertet. Und der Rest? Wir denken, aus Respekt vor dem Nutztier sollten wir möglichst viel vom Tier verwerten. Aber natürlich nur das, was gut für das Haustier ist.

So verwenden wir beispielsweise Brustfleisch vom Huhn, das ebenso von Menschen verzehrt werden könnte. Doch ausgewogenes Tierfutter ist mehr als Muskelfleisch. Oft sind gerade die Teile, die vom Menschen nicht gegessen werden, für Hund und Katze Delikatessen und wichtige Nährstoff-Lieferanten wie Herz, Pansen, Leber, Lunge oder Euter. (Pansen und Euter verarbeiten wir nicht, doch Euter kann beispielsweise für Zuchthündinnen eine sehr fett- und calciumreiche Nahrung sein, Pansen enthält viel Nährstoffe.)

Diese Teile des Tieres fallen dann unter die vielzitierte Kategorie 3 (K3) und gelten als „tierische Nebenerzeugnisse“. Sie stammen aber genauso von Tieren, die für den menschlichen Verzehr geeignet sind.

KEINE Pestizide und Co.: KEIN „Dreckiges Dutzend“

Der Begriff bezeichnet 12 Lebensmittel, die im konventionellen Anbau besonders vielen Pestiziden ausgesetzt sind, um makellos schön zu sein, oder die viele dieser Pflanzenschutzmittel in sich aufnehmen.

Spitzenreiter bei den Giftstoffen im konventionellen Anbau ist der Apfel, aber beispielsweise auch der Spinat nimmt bis zu 48 Pestizide in sich auf. Daher ist für uns bei den Zutaten neben dem Fleisch, also bei Obst, Gemüse und weiteren Ergänzungen eindeutig „bio“ das Kriterium. Wir gehen sogar weiter und haben uns dem Erzeugerverband Biokreis angeschlossen, der noch strengere Richtlinien verfolgt als das EU-Bio-Siegel.

Darum ist BIO für uns die beste (und einzige) Wahl!

Für uns ist der respektvolle Umgang mit den Nutztieren und ein nachhaltiger Umgang mit unserer Natur wichtig. Daher haben wir uns seit unserer Gründung für Bio-Rohstoffe entschieden.

  1. Bio-Fleisch und nachhaltige Verwertung aus Respekt vor dem Nutztier: Wir möchten, dass kein Tier umsonst gestorben ist. Wenn nach Schnitzel und Co. noch 50 % des Tieres übrig sind mit nährstoffreichen Innereien oder mit Muskelfleisch, das nicht dem Schönheitsideal entspricht, dann sind wir eindeutig dafür, dieses zum Wohle des Haustieres zu verwerten.
  • Premium-Fleischqualität nur aus artgerechter Bio-Haltung: Sie kennen das selbst: Fleisch aus Massentierhaltung ist in der Pfanne schon weniger ansehnlich und verliert massenhaft Wasser beim Braten. Schon diese äußerlichen Anzeichen verhalten sich bei Fleisch aus Bio-Haltung ganz anders. Denn hier gibt man dem Tier die Zeit, natürlich aufzuwachsen. Ein Bio-Huhn lebt beispielsweise doppelt so lange wie ein konventionelles. Zudem sind für Bio-Tiere medizinische Eingriffe, Antibiotika-Gaben und Wachstumshormone verboten bzw. streng geregelt.  
  • Grünfutter für mehr Omega-3: Auch die Ernährung der Nutztiere ist wichtig. Wenn das Rind viel Grünzeug frisst, wie auf der Weide, dann enthält das Fleisch mehr Omega-3-Fettsäuren, die beispielsweise entzündliche Prozesse im Körper regulieren. Derselbe Effekt wird mit Produkten wie „Weidemilch“ erwartet.
  • Wenn nicht BIO, dann artgerecht. Wir prüfen unsere Lieferanten und die Herkunft der Zutaten genau. Daher haben wir uns auch bei manchen Fleischsorten gegen bio entschieden, da uns die Haltungsbedingungen hier nicht überzeugt haben.

So bei Schafen und Ziegen: Wir verwenden Fleisch von Schafen und Ziegen, die ihr Leben lang in einer Herde als Landschaftsgärtner z. B. auf Almen oder Deichen unterwegs waren. Das ist für uns artgerecht und respektvoll. Mehr über die Herkunft unserer Schafe und Ziegen gibt’s hier im Blog-Beitrag Schafe und Ziegen sind freilaufende Landschaftspfleger

Auch bei Wild, Fisch und Kaninchen verwenden wir Rohstoffe von Tieren aus freier Wildbahn. Genaueres erfahren Sie ebenfalls in unseren Blog-Beiträgen. Die Vielfalt der Ozeane erhalten und Moderne Jagd ist Tier- und Naturschutz

  • Keine Gentechnik: Als Futtermittel sind in der EU-Öko-Verordnung keine gentechnisch veränderten Futtermittel in bio-zertifizierten Betrieben zugelassen. Hauptsächlich soll Grünfutter aus der eigenen Herstellung, also von eigenen Weiden verwendet werden oder, wenn nötig, zugekauftes Futter in einem bestimmten Prozentsatz. Da jeder unserer Lieferantenbetriebe ebenfalls bio-zertifiziert ist, wird dies auch überprüft.
  • Keine Pestizide auf Obst und Gemüse. Die gesundheitlichen Auswirkungen von Pestiziden auf Obst und Gemüse werden immer wieder thematisiert. Wir arbeiten ausschließlich mit Bio-Lieferanten zusammen und versuchen, Obst und Gemüse aus der Region zu verarbeiten.

Zum guten Schluss:

Wir von Herrmann’s Manufaktur sorgen seit 15 Jahren für gutes Gewissen beim Füttern. Dafür wählen wir alle Zutaten genau aus und haben immer das Wohl Ihres Hautieres wie auch des Nutztieres im Blick. So arbeiten wir von Anfang an mit ausgewogenen Rezepturen ohne viel Schnickschnack und behalten auch immer Umwelt und Nachhaltigkeit im Blick.

Und das werden wir auch weiterhin genau so handhaben, sicher auch in Ihrem Sinne.

Weiterführende Links:

https://www.lumpi4.de/was-ist-im-hundefutter-was-darf-ins-hundefutter/

https://www.gesundheit.de/ernaehrung/alles-bio/biowissen/oeko-gut-alles-gut

https://www.codecheck.info/news/Wo-Bio-ein-Muss-ist-Obst-und-Gemuesesorten-81201

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