Willkommen am neuen Standort in Glonn!

Willkommen am neuen Standort in Glonn!

Gleich zu Beginn des Jahres 2020 hatten wir eine große Aufgabe vor uns: der Umzug der gesamten Firma in möglichst kurzer Zeit, um möglichst schnell wieder für unsere Kunden da zu sein. Es hat geklappt!

Devise: „Ganz oder gar nicht“

Wie zieht man um, wenn doch alles miteinander zusammenhängt? Wenn im Lager eingepackt wird, kann nichts mehr produziert werden. Wenn die ersten Maschinen abgebaut werden, steht alles still. So haben wir uns einen Schlachtplan gemacht und alles funktionierte gut.

Es war ein eigenartiges Gefühl, als alle Anlagen stillstanden und es ans Abbauen ging. Plötzlich vermisste man den geschäftigen Rhythmus der Maschinen. Doch auch so ging es flink und fleißig zu, denn wir hatten ja einen Zeitplan einzuhalten, allzu große Zwischenfälle konnten wir uns nicht leisten.

Das Wetter spielte auch mit und wir hatten keinen Regen, keinen Schnee oder Graupel, sondern fast 14 Tage strahlenden Sonnenschein und angenehme Temperaturen. Sehr angenehm und wichtig, wenn dauernd alle Türen und Tore offenstehen und die halbe Mannschaft draußen arbeitet.

Alles muss raus

Apropos offen. Da wir ja keinen normalen Umzug mit einigen Kartons, Sofa, Couchtisch und Waschmaschine vor uns hatten, sondern einige doch etwas unhandlichere Maschinen zu transportieren, mussten wir neue Wege gehen.

Schon im Vorfeld musste viel geplant werden und zwar in bisher noch ungewohnten Dimensionen. Wir überlegten also, ob Maschinen in einem Stück von welchem Kran auf welche Art von Laster gehoben werden konnten. Oder mussten Maschinen evtl. zerlegt werden? Wie auch die riesigen Regale unseres Lagers. Auch diese sind eher unhandlich und mussten zerlegt werden, natürlich erst nachdem sie leer waren …

Und schon wieder geht es um den Zeitplan: Wann muss welcher Kran bereitstehen und wann auch der entsprechende Lastwagen zum Transport in die neue Heimat? Kommt einer der beiden nicht rechtzeitig, was auch vorkam, ist das nicht so günstig …

Assling wird geräumt
Tonnenschwere Kochkessel verlassen den alten Standort.
Alle packen mit an.

Was nicht passt …

Da im neuen Gebäude nicht alles auf einer Ebene stattfindet, sondern 4 Ebenen zur Verfügung stehen, mussten manche Maschinen in den 1. Stock. Die gingen aber beim besten Willen nicht durchs Treppenhaus, also … wurde ein Loch in die Wand geschlagen, um die Maschinen hindurchzuheben. Elegant und wie von Zauberhand war das eindrucksvoll mit anzusehen … auch wenn dem einen oder anderen leicht der Angstschweiß von der Stirn rann, ob es wirklich passt! Aber alles top!

Eine weitere Herausforderung, wenn man sich vergrößert: die Kabellängen! Da die Maschinen anders und weitläufiger angeordnet waren, mussten Kilometer mehr Kabel verlegt werden. Und dank guter Planung waren alle Maschinen am Strom.  

Maßarbeit am neuen Standort
Es geht hoch hinaus

Duft der weiten Welt

Auch wenn das Gebäude nicht von historischen Mauern umschlossen wird, so gibt es doch auch hier Besonderheiten. Beispielsweise ist noch sehr deutlich der Duft der weiten Welt zu riechen im ehemaligen Gewürzhaus. Bisher wurden im Gebäude ja Wurstwaren gefertigt und die edlen Gewürze liegen noch immer in der Luft dort, wo nun unser Kartonlager eingezogen ist.

In den nächsten Wochen und vielleicht auch Monaten werden uns noch kleinere Umbauten beschäftigen, doch dann sind wir froh, in unseren neuen Räumlichkeiten mit viel Platz und neuer Energie zu wirken. Auch wenn der Standort in Aßling nicht aufgegeben wird.

Arbeit überall
Noch ist die neue Abfüllung fast leer

Unser Ziel: nachhaltig wirken

Schon in Aßling haben wir uns sehr um eine CO2-neutrale Produktion bemüht mit einer Wasseraufbereitungsanlage, unser Strom kommt aus Sonnenenergie, die Abwärme des Kochvorgangs wurde für die Heizung der Büros verwendet und weiteres mehr.

Auch in Glonn wird eine Wasseraufbereitungsanlage genutzt, die Photovoltaik-Anlage ist in Planung und hier werden wir uns noch mit einer Hackschnitzel-Anlage beschäftigen. „Herrmann’s for future“ geht weiter.

Wir freuen uns, die Produktionskapazitäten nun verdoppelt zu haben und sind weiterhin engagiert für unsere Kunden da. Und wenn alles sehr gut läuft, genießen wir bei Sonnenschein einen phänomenalen Alpenblick vom obersten Stockwerk aus. Gfoit ma!

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